Kulturfreunde aufgepasst: Museen und Schlösser auf der Insel Fünen
Ostsee
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Auch Fünen ist, wie ganz Dänemark, ein Ort mit langer Geschichte, die
von der Eisenzeit über die Wikinger bis hin zu den heutigen Dynastien
reicht. Neben einer Vielzahl an Vorzeitendenkmälern wurden hier viele
Kämpfe ausgetragen, die in trutzigen Burgen und Schlössern, 123 sollen
es sein, verewigt sind.
Neben den vielen historischen Gebäuden ist die Natur und die
Landschaft Fünens Inspiration nicht nur für Künstler wie H. C. Andersen
gewesen, auch heute noch spiegelt sich das Licht und die Landschaft
von Fünen in den Werken der vielen Künstler und Kunsthandwerker, die
sich auf der Insel angesiedelt haben, wider. Immer wieder gibt es vor
allem im Sommer musikalische Veranstaltungen und Feste auf offenen
Plätzen und in Kneipen.
Hier finden Sie eine passende Ferienwohnung oder Ferienhaus für Ihren
Urlaub auf Fünen:
Lassen Sie sich also von der Vielfalt Fünens überraschen und genießen
Sie Ihren Urlaub auch in kultureller Hinsicht. Im folgenden sind
einige Beispiele für Museumsbesuche, Schlösser oder Orte, die Ihnen
die Kultur von
Fünen näher bringen werden, aufgeführt.
Odense
Bekanntester Bewohner Fünens war Hans Christian Andersen. Mit
Sicherheit inspirierte ihn die märchenhafte Insel ebenso, wie sein
wechselvolles Leben, doch kommen Sie nach Fünen und sehen Sie selbst.
In Odense hat man das H. C. Andersen-Haus eingerichtet, sodass man
alles über sein Leben und selbstverständlich auch sein Werk, erfahren
kann. Gleich nebenan hat man das „Feuerzeug“ eingerichtet. Hier hat
man sich auf Kinder eingerichtet, die durch verschiedene Angebote, die
es im Sommer auch auf deutsch gibt, mehr über den Autor der einmaligen
Märchen, erfahren können. Erzählungen, Theater, Verkleidungsecke,
Schminken, Malen und Musik machen hier Märchen zum ganzheitlichen
Erlebnis.
Im Anschluss bietet sich der Besuch des 1876 vom „Leseverein“
gegründeten Gartens auf der Insel im Odense- Fluss, an. 1946 ging der
Park an die Kommune zurück, sodass ihn heute alle besuchen können, die
sich für diesen märchenhaften Ort interessieren.
Sicherlich ist Hans Christian Andersen der berühmteste Bewohner von
Odense, doch er ist nicht der einzige, dem ein Museum gewidmet ist.
Neun weitere Museen befinden sich allein in der Innenstadt. Sie
reichen vom Kunstmuseum, bis hin zum Eisenbahnmuseum für die ganze
Familie. Etwas außerhalb von Odense befindet sich das Freiluftmuseum
„das fünische Dorf“. Hier wurden die Gebäude wieder aufgebaut, wie sie
um das 18. und 19. Jahrhundert herum vorkamen. In den Ferien gibt es
ein reiches Angebot an Aktivitäten und Vorführungen.
Kerteminde
In der Gegend um
Kerteminde lädt die Natur nicht nur Urlauber ein,
sich inspirieren zu lassen. Kunsthandwerker haben sich hier
niedergelassen und bieten in den kleinen netten Galerien ihre Werke
an. Lassen Sie sich verführen und nehmen hier ein kleines Stückchen
Fünen mit nach Hause.
Besuchen Sie auch das „Nyborg Slot“, das seit Jahrhunderten den
Königen als Wohnsitz diente. Es gilt als eine der ältesten Bauanlagen
Dänemarks, mit Ausnahme von Kirchen.
Im Wikingermuseum kann man das Grab des im Jahr 925 beigesetzten
Führer eines Wikingerstammes in seinem Schiff besichtigen. Die Macht
des Mannes dokumentieren die wertvollen Grabbeigaben.
Langeso
Hier finden Sie einen beeindruckenden Herrenhof, der auf die Zeit von
Königin Margarethe zurückzuführen ist, sein heutiges Aussehen aber
erst 1774-78 erhielt. Das Gebäude selbst können Sie nicht betreten,
dafür aber den schönen Park, der es umgibt. Die Wälder, die sich im
Umland befinden, gehören ebenfalls noch zum Hof. Hier hält der „Fünische
Jagdreitverein“ zweimal im Jahr Reitjagden ab (Mai und Dezember).
Naesbyhoved-Broby
Nur ein wenig außerhalb, im Nordwesten von Odense, befindet sich der
kleine Ort Naesbyhoved- Broby mit einem weiteren Freilichtmuseum. Im
nachgebauten Eisenzeitdorf können Sie selbst erleben, wie sich das
Leben vor 2000 Jahr gestaltete. In den Häusern wird vorgeführt, wie
die Handwerker die damaligen Werkzeuge fertigten. Die Besucher können
im Anschluss die Feuerstellen, Tische und Bänke zum Grillen nutzen.
Torup
In der Nähe des winzigen Ortes Torup finden Sie den Runenstein mit der
längsten Runeninschrift Dänemarks. Er wurde vor über 1100 Jahren einem
Priester mit Namen „Alle“ gesetzt. Ihm schließen sich zwei 60 Meter
lange Steinreihen an. Der Stein hat den Namen „Glavenstrupstenen“.
Weitere Vorzeitendenkmäler gibt es in der Gegend um Gudme, Gudbjerg
und Tojsmose Hier wurden einige Funde aus der Zeit um 1500 v. Chr.
gemacht. Langgrab, Gudmekongens Hal und Gudbjerg Lund.
Svendborg
In Svendborg können Sie sich in sechs Museen über verschiedene Themen
informieren. Die kleine Stadt, die so malerisch am Wasser liegt, hat
auch viele Kunsthandwerker angezogen. Etwas außerhalb der Stadt gibt
es einige Vorzeitendenkmäler. Hier steht auch das „Valdemars-Schloss“, das gerne auch einmal als 4-Sterne-Attraktion bezeichnet
wird. Das „Jagd- und Trophäenmuseum“ umfasst eine der größten und
schönsten Trophäen- und Völkerkundesammlungen Europas.
Kvaendrup
Hier befinden sich das „Schloss Egeskov“, das von Wasser umgeben ist.
Es gilt als das am besten erhaltene Renaissance-Wasserschlösser in
ganz Europa und verzaubert mit seinen Geheimtreppen und der
malerischen Lage immer wieder Urlauber aller Herren Länder. Das
Gebäude stammt aus dem Jahre 1554 und beinhaltet ein Museum. Für die
Kinder wird es eine Freude sein, den Park mit dem Labyrinth zu
erkunden.
Middelfart
Die kleine Stadt an der Querung des Kleinen Belt hält fünf Museen für
Sie bereit. Im „Middelfart Museum“ erfahren Sie mehr über den Bau der
Brücken über den Kleinen Belt. Im Werftmuseum können Sie sich in den
Bau von Schiffen vertiefen und im Internationalen Keramikmuseum gibt
einen Überblick über die Kunst der Keramik in den verschiedenen
Ländern der Erde.
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